Fritz Keller, David Mayer und Amadou Lamine Sarr diskutieren die lokale und globalgeschichtliche Bedeutung der Revolte des Jahres 1968.
Dienstag, 24. Juni, 20 Uhr.
KPÖ-Bildungszentrum, Lagergasse 98a, 8020 Graz
Eine Veranstaltung von KPÖ-Bildungsverein, Der Funke und dem Magazin "korso"
DISKUSSION
mit
FRITZ KELLER, Autor "Wien, Mai 68"
DAVID MAYER, Herausgeber "Weltwende 1968?"
AMADOU LAMINE SARR, Autor "Weltwende 1968?
Moderation: Leo Kühberger
40 Jahre nach "1968" nähern sich zwei jüngst im Mandelbaum-Verlag erschienene Bücher auf höchst unterschiedliche Weise diesem "medialen Symbol für eine weltweite gesellschaftliche und politische Veränderung" (Heinz Steinert). Während Fritz Kellers "WIEN, MAI 1968. EINE HEISSE VIERTELSTUNDE" den Fokus zuvorderst auf die "Zeit des Umbruchs auch in Wien, man mag´s kaum glauben" legt, sucht der von Jens Kastner und David Mayer herausgegebene Band "WELTWENDE 1968? EIN JAHR AUS GLOBALGESCHICHTLICHER PERSPEKTIVE" bislang gültige Erklärungsmuster zu dekonstruieren: "Weg von der Beschränkung (...) auf westliche Metropolen, Abkehr vom alleinigen Blick auf Studierende, raus aus dem kalendarischen Jahr 1968 (...; sowie Abrücken von aufarbeitender Erinnerung durch die Beteiligten und hin zu kritischer Historisierung." In Graz stellen die Autoren beide Bücher zur Diskussion.
Fritz Keller:Wien, Mai 68. Eine heiße Viertelstunde
Jens Kastner, David Mayer: Weltwende 1968? Ein Jahr aus globalgeschichtlicher Perspektive