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Bildungsverein der KPÖ Steiermark
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Auf den Spuren der Kärntner PartisanInnen

26./27. Juni 2010: Wanderung in Südkärnten und Teilnahme an der Feier am Persman-Hof

Der KPÖ-Bildungsverein veranstaltet jedes Jahr im Sommer eine Bildungsreise. Dieses Jahr fahren wir nach Kärnten. Vor allem im zweisprachigen Teil Kärntens gab es massiven und entschloßenen Widerstand gegen das Nazi-Regime.
Für den ersten Tag ist eine kleine Wanderung auf den Spuren der Kärntner PartisanInnen geplant. Am Nachmittag treffen wir ZeitzeugInnen, die vom  antifaschistischen Widerstand erzählen werden. Am Sonntag steht der Besuch des „Persman-Hof“ am Programm. Am Nachmittag findet dann die alljährliche Gedenkfeier statt, an der wir teilnehmen werden.

Sa./So. 26./27. Juni 2010

Abfahrt: Volkshaus Graz, Lagergasse 98a, 8020 Graz, 8 Uhr

Anmeldung unter 0316/225931 oder bildungsverein(at)kpoe-steiermark.at

Der Unkostenbeitrag wird in Kürze feststehen.

Über das Museum „Gedenkstätte Peršmanhof“

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Ein imposantes bronzefarbenes Denkmal, neben einem unscheinbaren Haus, einer Kaša, einem Geräteschuppen und einer Jagdhütte. Der Peršmanhof, gelegen in einem idyllischen Seitental Bad Eisenkappels/Železna Kapla. Oder: was davon über ist.
Vor mehr als 60 Jahren war hier einer der größten Bauernhöfe der Region. Der Wohnort einer fünfzehnköpfigen Großfamilie mit Großeltern, Eltern, Kindern, Tante, Neffen und Nichten. In den Kriegsjahren ein wichtiger Partisanenstützpunkt, wo ganze Bataillone versorgt und gepflegt wurden.
Ein paar Jahrzehnte nach der Nazidiktatur entstand am gleichen Ort ein kleines Museum: Weil das Leben der Großfamilie noch in den letzten Kriegstagen gewaltsam beendet worden war. Weil nur drei Kinder das Massaker des SS- und Polizeiregiments 13 überlebt hatten und elf Menschen, darunter sieben Kinder, sterben mussten. Weil der Hof niedergebrannt worden war. Am gleichen Ort wurde auch ein Denkmal (wieder)errichtet. Weil das erste, 1947 in Völkermarkt/Velikovec aufgestellte
PartisanInnendenkmal, gesprengt worden war.
In aller Abgeschiedenheit wurde der Peršmanhof zum Gedächtnis- und Gedenkort: Wahrscheinlich, weil es der einzige Ort ist, wo an das Massaker erinnert und der Geschichte der Kärntner PartisanInnen gedacht werden kann.

(Text von Gudrun Blohberger)