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Bildungsverein der KPÖ Steiermark
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Das Gespenst der Armut

28. Juni 10, 19 Uhr: Buchpräsentation mit Lutz Holzinger, Karin Gruber und Claudia Klimt-Weithaler

Der Wiener Journalist Lutz Holzinger stellt sein neues Buch "Das Gespenst der Armut" vor und zur Diskussion. Gemeinsam mit Hansjörg Schlechter hat er sich auf die Suche begeben, wir die Armut heute in Österreich aussieht. Das Buch legt den Finger auf die gesellschaftliche Wunde unserer Zeit.

Mo, 28. Juni 2010; Hotel Hammer, Bahnhofstraße 22, 8160 Weiz
Beginn 19 Uhr

 Weitere Termine:

Di, 29. Juni 2010; Hotel Brauner Hirsch, Fürstenfelder Staße 5 - 7, 8200 Gleisdorf

Beginn 19 Uhr

Do, 01. Juli 2010; Gasthaus Merta, Conrad-von Hötzendorf-Straße 13, 8750 Voitsberg;

Beginn 19 Uhr

Fr, 2. Juli 2010; Franz-Bair-Heim der KPÖ, Feldgasse 8, 8605 Kapfenberg;

Beginn 18 Uhr (Achtung!)

Freier Eintritt!

Lutz Holzinger, geb. 1944, Studium der Germanistik, arbeitet als Journalist und Publizist in Wien. Regelmäßige Beiträge für „Augustin“, „Uhudla“ und „Volksstimme“.

Claudia Klimt-Weithaler ist Sozialsprecherin und Klubobfrau der KPÖ im Steiermärksichen Landtag.

Karin Gruber ist Sozialarbeiterin im KPÖ-Landtagsklub.

Lutz Holzinger: Das Gespenst der Armut

Reportagen und Analysen zur Kritik der sozialen Vernunft (Edition Steinbauer)


Armut betrifft Menschen aus allen Teilen der Welt. Seit Jahren steigt die Zahl auch in Ländern, die gemeinhin als reich bezeichnet werden. Armut geht längst auch in Europa um und wird zunehmend zu einer sozialpolitischen Herausforderung der Wohlstandsgesellschaft. Lutz Holzinger und Hansjörg Schlechter haben sich auf die Suche nach dem Umfeld begeben, in dem sich Armut heute in Österreich vollzieht. Im Verlauf ihrer Recherche sind sie sowohl den Betroffenen als auch den Helfern begegnet. Sie schauten den Mitarbeitern von Schuldner- und Sozialberatungen über die Schulter, sie besuchten Sozialmärkte, wirkten mit beim Verteilen von Lebensmitteln und sprachen mit Haftentlassen und Kolporteuren von Straßenzeitungen. In ihrem Buch wird der Finger in eine gesellschaftliche Wunde unserer Zeit gelegt. Es dokumentiert die Erfahrungen in einem beeindruckenden Bericht, der die Situation ungeschönt darstellt. Es zeigt den zähen Kampf der Institutionen und die schwierigen Mechanismen von Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe. Und es versucht, diesem Gespenst der Armut mit einer Analyse den Schleier zu entreißen.

 
Link zum Verlag.