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Bildungsverein der KPÖ Steiermark
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Georg Kreisler: "Anfänge" und "Zufällig in San Francisco"

7. September 2010: Lesung von Georg Kreisler und Barbara Peters

Im Buch „Anfänge“ fängt Georg Kreisler alles Mögliche an, kommt aber nicht weit. Kurz nach dem Anfang bricht er ab. So beginnt er einen Krimi, eine Biografie, eine Sexualkunde, einen Brief an den Verleger und vieles mehr. Aller Anfang ist leicht, sagt er, durchhalten ist schwer. Im Buch „Zufällig in San Francisco“ präsentiert er zusammen mit Barbara Peters zum ersten Mal Gedichte, die er auf keinen Fall vertonen möchte, und erklärt das in Prosa. Diesmal steht auf der Bühne kein Klavier, dafür rundet die schauspielerische Umsetzung einiger bekannter Liedertexte den Abend ab. Komisch und nachdenklich, geistreich und bissig, Kreisler eben!

Dienstag, 7. September 2010, 19 Uhr

Volkshaus Graz, Lagergasse 98a, 8020 Graz

AK: 19 € -- VVK: 15 € -- Sozialticket: 10 €

Kartenreservierung unter 0316/225931, Vorverkauf im Zentralkartenbüro.

Sozialticket für SchülerInnen, Studierende, Lehrlinge, Erwerbslose und prekär Beschäftigte.

Georg Kreisler

Georg Kreisler wurde 1922 in Wien geboren und musste 1938 in die USA emigrieren. Seither ist er amerikanischer Staatsbürger. Er feiert seit den fünfziger Jahren große Erfolge als Autor, Komponist und Sänger von makaberen Chansons, seit 2001 tritt er allerdings nicht mehr als Interpret der eigenen Songs auf. Er veröffentlichte außerdem zahlreiche Theaterstücke, Opern, Romane, Satiren und Essays. 2004 erhielt er den Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire. 2009 erschien seine Autobiographie "Letzte Lieder", im selben Jahr wurde seine Oper "Das Aquarium oder: Die Stimme der Vernunft" uraufgeführt. Georg Kreisler lebt mit seiner Ehefrau Barbara Peters in Salzburg.

Biographie bei wikipedia

Barbara Peters

ist Schauspielerin, Synchronsprecherin und Sängerin.

 

Biographie bei wikipedia

Anfänge. Eine literarische Vermutung

Zürich 2010, Atrium Verlag

Bitte sehr: Georg Kreisler ist zurück. Und zwar nicht mit allerletzten Liedern, sondern mit Anfängen. Richtig verstanden – dieses Buch versammelt lauter Anfänge; Anfänge fiktiver Kriminalromane und Autobiografien, Anfänge von Gedichten, Briefen, Tagebüchern, Zeitungsartikeln und – natürlich – Liedern. Außerdem: Anfänge von Reden, deren
letzter Satz vom Redner verschluckt wird, Anfänge in eigener Sache, Anfänge, die zu Ende kommen sollten, der Anfang eines sechshunderteinundachtzigseitigen Liebesromans sowie der Anfang eines Haikus – und der Anfang eines Gesprächs zwischen Georg Kreisler und Erich Kästner.

Georg Kreisler in Höchstform – bissig, hintersinnig, genial!

Der Titel erscheint am 30.8.2010

Atrium-Verlag.

Zufällig in San Francisco

Berlin 2010, Verbrecher Verlag

"Manche Gedichte in diesem Buch sind absurd, die kommen der Wahrheit am nächsten. Man schreibt sie nicht absichtlich, sie werden einem eingeflüstert, sind also unbeabsichtigte Gedichte." Die unbeabsichtigten Gedichte von Georg Kreisler haben es in sich. Scheinbar leichthin und beschwingt geschrieben, verweisen sie auf Abgründe und Absonderlichkeiten. Der Dichter ordnet die Welt, indem er sie erfindet. Er erfindet sie, um sie vorzeigen zu können. Kreisler erweist sich in diesem, seinem ersten ausschließlichen Lyrikband als ein ebenso hellsichtiger wie subtiler Dichter. "Hüte dich vor Kompromissen! / Das sind keine Leckerbissen. // Meide jede Konzilianz, / denn die nagt an der Substanz."
Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg 2010!

 

Verbrecher Verlag