In der ersten Stunde zeigen wir seltene Aufnahmen der österreichischen ArbeiterInnenbewegung in Zeiten der Ersten Republik. Von der Ausrufung der Republik im Jahr 1918, über sozialdemokratische Reformpolitik in den zwanziger Jahren, kommunistísche Aufmärsche Anfang der dreißiger Jahre, bis zum Februar 1934. Im Anschluß zeigen wir den Spielfilm:
„Die vom 17er Haus“
Österreich 1932, S/W, 60 Minuten, Regie: Artur Berger
„Die vom 17er Haus“ war ein Werbefilm der Sozialdemokratie für die Landtagswahl 1932. Die Geschichte beginnt im Wien des Jahres 2032. Es gibt es keinen Kapitalismus mehr, keinen Krieg und auch keinen Klassenkampf, stattdessen gibt es eine neue, international kooperierende Menschheit, für die in ›Stratosphärenschiffen‹ und mithilfe von Telekommunikationseinrichtungen räumliche und zeitliche Distanzen bedeutungslos geworden sind. Doch ein Archivar erinnert sich, dass das Wien des Jahres 1932 von der Gewaltbereitschaft der Heimwehr, nationalsozialistischer Unterwanderung, kleinbürgerlicher Ignoranz, und den Interessen des Kapitals geprägt war.

