Das Prinzip des in England entwickelten Public Private Partnership (PPP) gilt in der EU als neues Heilmittel gegen Staatsverschuldung und Investitionsstau. Dabei übernimmt der Investor nicht nur den Bau etwa einer Schule, einer Straße oder einer Entsorgungsanlage, sondern auch Planung, Finanzierung und langfristigen Betrieb, während die öffentliche Hand im Gegenzug 20 bis 30 Jahre lang eine Miete zahlt. Werner Rügemer, Autor von Heuschrecken« im öffentlichen Raum: Public Private Partnership - Anatomie eines globalen Finanzinstruments, spricht über die Merkmale und Folgen von PPP-Modellen. Im Gespräch mit Wohnungsstadträtin Elke Kahr sollen zudem aktuelle Beispiele aus Graz zur Sprache kommen.
Donnerstag, 6.10.2011, 19 Uhr
KPÖ-Bildungszentrum
Lagergasse 98a, 8020 Graz
Eine Veranstaltung des Bildungsvereins der KPÖ-Steiermark