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prol.kino zeigt: "Ändere die Welt, sie braucht es"

12. Jänner 09, 19 Uhr: Dokumentation über Hanns Eisler

Nicht nur zu Lebzeiten, auch nach seinem Tod wurde Hanns Eisler in der BRD und in Westeuropa kaum so recht zur Kenntnis genommen. 1973, Hanns Eisler wäre 75 geworden, produzierte das DDR-Fernsehen ein Porträt des großen Komponisten, das alle Facetten seines aktiven Lebens sichtbar werden lässt und deutlich macht. Äußerungen von Kulturschaffenden wie dem Komponisten Paul Dessau, dem Musikwissenschaftler Georg Knepler und dem Brecht-Schüler und Dramaturgen Manfred Wekwerth runden das Eisler-Bild ab. Im Film singen u. a. Ernst Busch, Therese Giese, Gisela May und Helene Weigel.

 

Di, 12. Jänner 2009, 19 Uhr

KPÖ-Bildungszentrum, Lagergasse 98a, 8020 Graz

 Freier Eintritt!

 

ÄNDERE DIE WELT, SIE BRAUCHT ES

Begegnungen mit Hanns Eisler

Nicht nur zu Lebzeiten, auch nach seinem Tod wurde Hanns Eisler in der BRD und in Westeuropa kaum so recht zur Kenntnis genommen. Die in jüngerer Zeit bemerkbare Eisler-„Renaissance“ läuft jedoch Gefahr, den Schoenberg-Schüler und Zwölftonmeister überzuakzentuieren, während in der DDR, wo der Komponist von 1950 bis zu seinem Tod 1962 lebte, der „ganze Eisler“, mithin auch und vor allem der politisch engagierte Tonsetzer gefeiert wird.

 

1973, Hanns Eisler wäre 75 geworden, produzierte das DDR-Fernsehen ein Porträt des großen Komponisten, das alle Facetten seines aktiven Lebens sichtbar werden lässt und deutlich macht, wie Eislers Werke, Ideen und musikalische Auffassungen besonders im Musikleben der DDR weiter existieren. Äußerungen von Kulturschaffenden wie dem Komponisten Paul Dessau, dem Musikwissenschaftler Georg Knepler und dem Brecht-Schüler und Dramaturgen Manfred Wekwerth runden das Eisler-Bild ab. Im Film singen u. a. Ernst Busch, Therese Giese, Gisela May und Helene Weigel.

 

Die Beschäftigung mit dem Leben und Schaffen Eislers, formulierte Bertolt Brecht in der Vorrede zur Ausgabe der Eisler’schen Lieder und Kantaten, bedeute, „sich in ein großes Werk hineinzubewegen, das den Ausübenden wie den Hörer auf beglückende Weise verändert.“

 

(WDR-Pressetext)



Regie:  Günter und Jutta Lippmann

Buch: Günter Lippmann, Günther Mayer

Dramaturgie: Peter Wuss

Kamera: Niko Pawloff, Peter Milinski, Karl-Heinz Brömsel

Ton: Klaus Schieber, Andreas Walther

Schnitt: Maja Ulbrich

Produktion: Fernsehen der DDR / DEFA-Studio für Kurzfilme

Format: 16 mm, s/w, 1:1,37

Länge: 87 Minuten, 960 m

 

Eisler-Texte aus Gesprächen mit Hans Bunge und Nathan Notowicz

 

DDR 1973