Mikis Theodorakis feiert dieses Jahr seinen 85. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigen wir den Film über sein erstes öffentliches Konzert nach dem Ende der Militärdiktatur.
KPÖ-Bildungszentrum, Lagergasse 98a, 8020 Graz
Freier Eintritt!
Mit: Andonis Kalojannis, Maria Farandouri, Petros Pandis, Mikis Theodorakis u. v. a.
Vom 21. April 1967, dem Tag des Militärputsches in Griechenland, bis zum 23. Juli 1974, als die Junta zurücktreten musste, herrschten Diktatur und täglicher Faschismus in Griechenland. Kulturell jedoch war die Menschen nicht mundtot zu machen, und heimlich zirkulierten Schallplatten und Tonbandkassetten mit verbotenen Liedern…
Der Film zeigt Ausschnitte aus dem ersten öffentlichen Konzert, das Mikis Theodorakis nach seiner Rückkehr aus dem französischen Exil am 10. Oktober 1974 mit seinen SängerInnen und MusikerInnen vor rund 40.000 Menschen Karaiskaki-Stadion am Stadtrand von Athen geben konnte. Emphatisch begrüßte das Publikum nach sieben-einhalb Jahren Diktatur den Komponisten und Dirigenten und sang jetzt offen „seine“ Volkslieder mit, die ihm im kulturellen Widerstand gegen die Junta-Herrschaft so kraftvoll nützlich geworden waren…
Ein griechischer Konzertbesucher: „Diese Musik setzt sich politisch mit jenen Freiheiten auseinander, die uns entzogen wurden. Das Volk versucht, seine Gefühle mit den Liedern von Theodorakis zum Ausdruck zu bringen.“
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Buch: Klaus Salge, Dietrich Schubert
Regie: Dietrich Schubert, Klaus Salge
Kamera: Yannis Delopoulos, Emilios Konitiotis, Lakis Kyrrilidis, Stelios Ramakis
Ton: Christian Dalchow
Schnitt: Georgia Zemann
Produktion: Polytel International / Studio Hamburg
Redaktion: Heinz Trenczak (WDR)
Länge:
45 Minuten (gekürzte TV-Fassung)
BR Deutschland 1974