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Bildungsverein der KPÖ Steiermark
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Quijote singen Lieder von Mikis Theodorakis

3. Juli 2010, 14 Uhr: Sabine Kühnrich, Ludwig Streng und Wolfram Hennig-Ruitz mit ihrem Programm "Sonne der Gerechtigkeit"

Musik gegen Windmühlen aus Chemnitz! "Quijote" bringen Lieder von Mikis Theodorakis in deutscher Sprache. Der große griechische Musiker feiert diesen Monat seinen 85. Geburtstag.
  

Sa, 3. Juli 2010, 14 Uhr

KPÖ-Bildungszentrum, Lagergasse 98a, 8020 Graz

Freier Eintritt !

Quijote sind

Sabine Kühnrich, geboren in Karl-Marx-Stadt, schon im Vorschulalter Gesang als Kommunikationsmittel entdeckt (z.B. erste Auftritte im Treppenhaus des Wohnhauses unter Nutzung der guten Akustik); musikalische Früherziehung im Bereich Klassik durch vom Vater organisierte Schallplattenstunden und auf dem Gebiet der Sprecherziehung durch die Mutter, mit der sehr oft das Lied „Drei Chinesen mit dem Kontrabaß“ in allen Varianten geübt wurde; erste solistische „Auftritte“ im Kindergarten; von der 1. bis zur 4. Klasse Mitglied im kleinen Chor der Schule; ab 5. Klasse im Chor des Ensembles „Rhythmus76“ am Pionierhaus „Juri Gagarin“ in Karl-Marx-Stadt und Auftritte in großen Sälen; mit 14 Jahren autodidaktisches Erlernen des Gitarrespiels; im 9. Schuljahr Mitglied im Chor der Erweiterten Oberschule „Friedrich Engels“; ab 10. Klasse Mitglied, später Leiterin des Singeklubs dieser Schule.Nach dem Abitur 1988 Wechsel zu LIEDERHAKEN, nach dem das einzige, in diesem Klub stattgefundene Vorsingen bestanden wurde; 1988/ 1989 Programm “ReifeZeit“; ab sofort nur noch Konzentration auf den Gesang.
Seit 1989 intensive stimmliche Arbeit unter der Anleitung von Ludwig Streng und erste Programme mit ihm.
1998 Gründung „Kleines Welttheater Chemnitz“ mit den Schauspielern Renate Hundertmark und Klaus Schleiff und Ludwig Streng (Brecht-Abend „Nur nicht weich werd’n“; Literarisches Kabarett; Branstner-Abend u.a.)
Seit 1998 Organisation und Management für QUIJOTE und „Kleines Welttheater Chemnitz“.



Ludwig Streng, geboren in Dresden; ab dem 7. Lebensjahr Klavierunterricht; 1966-1973 Mitglied des Philharmonischen Chores Dresden; 1969-1972 Mitglied, später Leiter des Singeklubs der Kreuzschule Dresden; in dieser Zeit erste Lieder geschrieben; 1972 Mitglied der Songgruppe der TU Dresden; 1973-1977 Musikstudium Gesang, Komposition, Klavier an der Musikhochschule „Carl-Maria von Weber“ Dresden; 1975 Mitgründer der Lied-Theater-Gruppe SCHICHT Dresden; 1979-1981 Songgruppe des Erich-Weinert-Ensembles der NVA; 1981-1987 Radiomacher, Musikjournalist, Produzent bei Radio DDR, Sender Karl-Marx-Stadt; 1981 Mitglied und künstlerischer Leiter der Lied-Theater-Gruppe „LIEDERHAKEN“ Karl-Marx-Stadt; 1986 Umzug nach Karl-Marx-Stadt; 1987-2004 Kabarettist, Musiker, musikalischer Leiter, Autor, Komponist beim Kabarett „Lachkartenstanzer“, später „1. Chemnitzer Kabarett“; 1.6.1990 Umzug nach Chemnitz/DDR; 3.10.1990 Umzug nach Chemnitz/BRD; ab 1990 „Unternehmen Fragezeichen“ im Duo mit Sabine Kühnrich; 1998 Gründung „Kleines Welttheater Chemnitz“ mit Sabine Kühnrich und den Schauspielern Renate Hundertmark und Klaus Schleiff (Brecht-Abend „Nur nicht weich werd’n“; Literarisches Kabarett; Branstner-Abend); Seit 1970 immer wieder Lieder und Artverwandtes; Zusammenarbeit mit verschiedenen Dichtern, zunächst vorrangig Bernd Rump, später, bis heute, vor allem Henry-Martin Klemt und Klaus Peter Schwarz; Kompositionen zu Texten u.a. von Volker Braun, Jens Gerlach, Heinz Kahlau, Heinrich Heine, Bertolt Brecht, Erich Kästner, Jewgeni Jewtuschenko, Gerhard Branstner; Liedtexte vor allem für Kabarett; Nachdichtungen von Theodorakis-Liedern.


Wolfram Hennig Ruitz, geboren in Karl-Marx-Stadt, musikalische Früherziehung im Elternhaus (Mutter Gesangsstudium und Vater leidenschaftlicher Klavierspieler und Liebhaber klassischer Musik); bereits im Vorschulalter Blockflötenunterricht, dann ein Jahr Klavierlehre; zur gleichen Zeit Mitglied im Kinderchor der Singakademie Karl-Marx-Stadt unter Leitung von Herrn Franzpeter Müller-Sybel, Mitwirkung bei Opernaufführungen unter anderem als einer der drei „Knaben“ in Mozarts „Zauberflöte“; seit dem dreizehnten Lebensjahr begann ich verbissen mit dem Gitarrespielen und wurde Mitglied im Singeclub der „EOS Friedrich Engels“; 1976 Wechsel in den „Singclub 67“, seit dieser Zeit aktiv mit Gesang, Gitarre, Bass, Flöte, Perkussion und seit 1987 auch am Saxophon und über die Umbenennung zu „Liederhaken“ und jetzt „Quijote“ mit dieser Gruppe bis heute auf unzähligen Bühnen im Land und darüber hinaus seit nunmehr fast dreißig Jahren unterwegs ...