Mindestens 76 Menschen kamen bei den Anschlägen von Oslo und Utoya am 22. Juli 2011 ums Leben. Obwohl der Attentäter Anders Behring Breivik jahrelang in rechtsextremen Gefilden unterwegs war und seine Opfer – in der überwiegenden Mehrheit Mitglieder der antifaschistischen Norwegischen Arbeiterjugend (AUF) – penibel ausgesucht hat, übt man sich hierzulande in der Bagatellisierung der Tat. Verfassungsschutzchef Gridling verharmlost das Gefahrenpotential der rechten Szene routiniert und der Chefredakteur der Presse, Michael Fleischhacker, geht sogar so weit, den Übergang zur Tagesordnung einzufordern.
Dabei wäre das Gegenteil davon nötig. Wie bekämpfen wir die extreme Rechte auch in Österreich adäquat? Darüber diskutieren aus Anlaß der Attentate von Norwegen und vor dem Hintergrund der Causen alpen-donau.info, Königshofer etc.:
Wolfgang Purtscheller, Rechtsextremismusexperte
Uwe Sailer, Datenforensiker
Christian Promitzer, Historiker
Moderation: Samuel Stuhlpfarrer
Freitag, 12.8.2011, 20 Uhr
KPÖ-Bildungszentrum
Lagergasse 98a, 8020 Graz
Eine Veranstaltung des Bildungsvereins der KPÖ-Steiermark