Bildungsverein der KPÖ Steiermark
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Roter Freitag am 13. Juli 2007 - Zum achtzigsten Jahrestag des Justizpalastbrandes

Vortrag und Diskussion mit Univ. Prof. Hans Hautmann


Der Justizpalast brennt!
89 Tote und über 1000 Verletzte - das war die Bilanz der ersten entscheidenden Machtprobe zwischen den reaktionären Kräften des Bürgertums und der Arbeiterbewegung in der Ersten Republik Österreich. Mit der Niedermetzelung von Demonstranten durch die Wiener Polizei am 15. Juli 1927 und dem erstmaligen Einsatz bewaffneter "Heimwehren" außerhalbs von Wien begann der Aufstieg des Faschismus in Österreich. An diesem Tag zeigte sich, was der Republik drohte, wenn es der Arbeiterbewegung nicht gelingen sollte, alle demokratischen Kräfte zur Abwehr des Faschismus zu mobilisieren.

Juli_1927.jpg

Plakat der KPÖ

Die krassen Fehlurteile des Schattendorfer Prozesses hatten die Wut der Arbeiter erregt. In den anschließenden Tumulten, als die Polizei in die demonstriende Menge schoß, wurde der Justizpalast in Brand gesteckt. Wobei bis heute noch ungeklärt ist, wer letzlich für die Brandstiftung verantwortlich war.

Der Linzer Historiker Hans Hautmann wird uns mit der Vorgeschichte, dem Verlauf und den Auswirkungen des Justizpalastbrandes am 15. Juli 1927 bekanntmachen.
In der anschließenden Diskussion wird die Frage zu beantworten sein, welche Lehren für die Arbeiterbewegung auch noch 80 Jahren nach diesem Ereignis gezogen werden können.

Freitag, 13. Juli 2007; Beginn: 16.30 Uhr
Volkshaus der KPÖ Graz,  Lagergasse 98a, 8020 Graz

Eine Veranstaltung im Rahmen des Roten Freitags der KPÖ Graz

Zum Weiterlesen
Brauns, Nick: Das Fanal der Republik
Weblexikon dasrotewien.at: Stichwort Justizpalastbrand