Die krassen Fehlurteile des Schattendorfer Prozesses hatten die Wut der Arbeiter erregt. In den anschließenden Tumulten, als die Polizei in die demonstriende Menge schoß, wurde der Justizpalast in Brand gesteckt. Wobei bis heute noch ungeklärt ist, wer letzlich für die Brandstiftung verantwortlich war.
Der Linzer Historiker Hans Hautmann wird uns mit der Vorgeschichte, dem Verlauf und den Auswirkungen des Justizpalastbrandes am 15. Juli 1927 bekanntmachen.
In der anschließenden Diskussion wird die Frage zu beantworten sein, welche Lehren für die Arbeiterbewegung auch noch 80 Jahren nach diesem Ereignis gezogen werden können.
Freitag, 13. Juli 2007; Beginn: 16.30 Uhr
Volkshaus der KPÖ Graz, Lagergasse 98a, 8020 Graz
Eine Veranstaltung im Rahmen des Roten Freitags der KPÖ Graz












