Wahnsinn mit Methode. Finanzcrash und Weltwirtschaft
3. Juni 09, 18 Uhr (Achtung!): Vortrag und Diskussion mit MEP Sahra Wagenknecht (Die Linke, BRD)
Die große Krise: Betroffen sind alle, aber nur wenige sehen, was tatsächlich geschieht. in ihrem neuen Buch "Wahnsinn mit Methode. Finanzcrash und Weltwirtschaft" analysiert Sahra Wagenknecht die aberwitzigen Bewegungen des Kapitals seit Jahren. Und schleßt mit einer deutlichen Aussage: "Es gab selten ein System, das so wenige Profiteure und so viele Verlierer hatte wie der heutige Kapitalismus. Es gibt keinen Grund, sich mit ihm und in ihm einzurichten." (aus dem Klappentext)
Die Autorin wird ihr Buch vorstellen und anschließend für die Diskussion zur Verfügung stehen.
Mittwoch, 3. Juni 2009, 18 Uhr
KPÖ Bildungszentrum, Lagergasse 98a, 8020 Graz
Freier Eintritt - Zählkarten sichern unter Tel. :0316 22 59 32
Viele der globalen Wirtschaftsprozesse werden noch nicht mal mehr von
den Verursachern selbst verstanden. Sahra Wagenknecht erläutert die
US-Immobilienkrise und bringt dem Leser die Funktion der Zentralbanken
näher. Die Motive und Handlungsweisen der internationalen
Cash-Jongleure werden von ihr ebenso analysiert wie die Gründe für die
ungleiche Verteilung der internationalen Finanzströme.
Und sie gibt einen Ausblick auf reale Alternativen. Ihr undogmatischer Marxismus, passend zum 21.
Jahrhundert kommt dabei unverbissen und ohne Parolen daher.
Ein Buch, das dem/der Leser/Leserin das komplexe Thema der
Weltwirtschaftskrise nahe bringt und die notwendige gesellschaftliche
Sensibilisierung für dieses Thema fördert.
Links:
Sahra Wagenknecht bei Wikipedia
Die
persönliche Homepage von S. Wagenknecht
"Verstaatlichung ist nie ein Selbstzweck" Interview mit S. Wagenknecht (telepolis, 11.12.2008)
Sahra Wagenknecht über Ursachen der Wirtschaftskrise, YouTube, 16. Jänner 2009